främmt

Gegenwartsdramatik

ab 13 Jahre

70 Minuten (ohne Pause)

Fraemmt 1

01 / 04

Eine Geschichte über Vorurteile, das Fremde und das Recht auf ein gutes Leben

Malla und Queenie sind beste Freundinnen und erfreuen sich der täglichen Abenteuer ihres Lebens. Queenies Bruder Petrik ist in Malla verliebt, und da könnte sich was anbahnen … Hotte, der älteste in der Geschwisterschar, ist begeistert von seinem Job in einem Elektronikmarkt und von seinem Chef Achmed, der ihm die Regeln des Lebens beibringt. Alle scheinen mit dem, wie es ist, irgendwie klar zu kommen.
Aber dann taucht ein Neuer, ein Unbekannter, ein Fremder in der gewohnten Ordnung auf. Von jetzt auf gleich ist nichts mehr so, wie es wahrscheinlich eh nie gewesen ist.

Themen:

Informationen

Ensemble 

Uraufführung: 11/2014
Text und Regie: Günter Jankowiak
Bühne/Kostüm: Daniele Drobny
Musik: Benedikt Eichhhorn
Lichtdesign: Arthur Romanowski
Theaterpädagogik: Charlotte Baumgart

Es spielen:
Adrienn Bazsó
Randolph Herbst
Franz Lenski
Oliver Moritz
Christine Smuda

Spielplan + Tickets 

Datum / Uhrzeit Stück Ab Spielort Tickets
Dienstag 05.12. → 11:00 Uhr 13+ Die Weiße Rose

främmt

Dienstag 05.12. → 11:00 Uhr
13+, Die Weiße Rose

Dienstag 05.12. → 19:30 Uhr 13+ Die Weiße Rose

främmt

Dienstag 05.12. → 19:30 Uhr
13+, Die Weiße Rose

Mittwoch 06.12. → 11:00 Uhr 13+ Die Weiße Rose

främmt

Mittwoch 06.12. → 11:00 Uhr
13+, Die Weiße Rose

Donnerstag 07.12. → 11:00 Uhr 13+ Die Weiße Rose

främmt

Donnerstag 07.12. → 11:00 Uhr
13+, Die Weiße Rose

Dienstag 16.01. → 11:00 Uhr 13+ Die Weiße Rose

främmt

Dienstag 16.01. → 11:00 Uhr
13+, Die Weiße Rose

Mittwoch 17.01. → 11:00 Uhr 13+ Die Weiße Rose

främmt

Mittwoch 17.01. → 11:00 Uhr
13+, Die Weiße Rose

Donnerstag 18.01. → 11:00 Uhr 13+ Die Weiße Rose

främmt

Donnerstag 18.01. → 11:00 Uhr
13+, Die Weiße Rose

Dienstag 20.02. → 11:00 Uhr 13+ Die Weiße Rose

främmt

Dienstag 20.02. → 11:00 Uhr
13+, Die Weiße Rose

Dienstag 20.02. → 18:00 Uhr 13+ Die Weiße Rose

främmt

Dienstag 20.02. → 18:00 Uhr
13+, Die Weiße Rose

Mittwoch 21.02. → 11:00 Uhr 13+ Die Weiße Rose

främmt

Mittwoch 21.02. → 11:00 Uhr
13+, Die Weiße Rose

Donnerstag 22.02. → 11:00 Uhr 13+ Die Weiße Rose

främmt

Donnerstag 22.02. → 11:00 Uhr
13+, Die Weiße Rose

Angebote 

  • Expert_innengespräch zum Thema Diskriminierung mit Jugendbildungsstätte Kaubstrasse – Alte Feuerwache e. V.
  • Nachgespräch mit den Schauspieler_innen
  • Theaterpraktische Workshops
  • Theatertag

Download Unterrichtsmaterial

Auf Anfrage

Expert_innengespräch zum Thema Diskriminierung mit Elisa Schmidt, Jugendbildungsstätte Kaubstrasse - Alte Feuerwache e.V www.kaubstrasse.de

Seit Jahrhunderten werden vermeintliche „Zigeuner” ausgegrenzt, diskriminiert und verfolgt. Gegenwärtig kann Antiziganismus („Zigeunerfeindlichkeit”) als eines der dringendsten Menschenrechtsprobleme in Deutschland und Europa bezeichnet werden. In interaktiven Diskussions- und Positionierungsübungen gehen die Teilnehmer_innen in eine intensive und lebendige Auseinandersetzung mit Klischees und Vorurteilen. Die Schüler_innen lernen Prinzipien von Diskriminierung und Menschenrechtsproblemen aufzudecken.

Elisa Schmidt, B.A. Soziale Arbeit; Mitautorin „Methodenhandbuch zum Thema Antiziganismus”; freiberufliche Seminarleiterin mit den Arbeitsschwerpunkten: Methodik und Didaktik der (außerschulischen) Bildungsarbeit, Soziale Gerechtigkeit, Demokratiepädagogik, Kritische Medienbildung und Antiziganismus; z. Zt. berufsbegleitendes Masterstudium „Soziale Arbeit als Menschenrechtsprofession”.

Video 

Stimmen zum Stück 

Ikarus 2015

„Fremdenfeindlichkeit – hier von Autor und Regisseur Günter Jankowiak am Beispiel der Minderheit der Roma festgemacht – ist immer Thema – gerade hat es natürlich eine besondere Aktualität. Der ernste Stoff wird in einem Spiel dargeboten, das nicht der Komik und Satire entbehrt. Das spielfreudige Ensemble lotet sehr genau aus, wohin es führt, wenn den Aggressionsdynamiken nichts entgegengesetzt wird.”
Begründung der IKARUS Jury

Pressestimmen

„Im herrlich zweckmäßigen Setting von Daniele Drobny entspinnt sich eine Szenerie, wie sie überall in Berlin stattfinden könnte. Hier stimmt jeder Satz, jede Geste, hier wird nichts beschönigt oder verklärt. … Ein ständiger Wechsel zwischen Erzähl- und Handlungsebene also, der nicht eine Sekunde verwirrt, sondern dem Ganzen einen zusätzlichen Reiz verleiht. Und so bleibt einem bei dieser auch humorvollen Geschichte um Vorurteile, Misstrauen, Angst, Freundschaft und Liebe vor so viel einfacher Virtuosität der Mund offen stehen.”
Zitty

„Es erzählt eine Geschichte von ganz alltäglicher Ausgrenzung und der Zuschreibung von Identität. … Die Fragen werden spielerisch-ironisch aufgeworfen. Aber vor ernstem Hintergrund. Die gewalttätigen Übergriffe auf Roma, auch in Deutschland, waren ein Impuls für diese wutbefeuerte Inszenierung.”
Tagesspiegel

„‚främmt’ fasziniert durch eine überraschende szenische Form. … Insgesamt geht es am Beispiel ‚Roma’ in klaren und eindrucksvollen, immer wieder auch analysierenden Szenen um Fremdenfeindlichkeit, Menschlichkeit, Nationalismus, ‚Deutsch’-Sein, verbunden mit spannend-verwickelten Love-Stories: erster Sex, Eifersucht, Liebe …”
Berliner Lehrerzeitung

„In främmt weichen ethische Klischees durch die Kraft einer innigen Freundschaft und der ersten Liebe auf. Statt dabei aber mit dem Finger auf die politisch Unkorrekten, moralisch Zweifelhaften zu zeigen, werden Tabus offen ausgesprochen und auf Augenhöhe verhandelt. Jenseits des Dualismus aus Täter und Opfer lernen die Jugendlichen nicht nur etwas über den anderen, sondern auch eine Menge über sich selbst.”
theaterkritikenberlin.wordpress.com

„Das überraschende Ende gibt es dann nur einmal und viel zu schön, um wahr zu sein. Im ironischen Bruch inszeniert Jankowiak mit seinen überzeugenden Schauspielern zum Anfassen Multi-Kulti-Harmonie, inklusive der Hottes dieser kleinen Welt: Rom Rukrie ist wirklich willkommen. Damit sich die frohe Botschaft rumspricht, werden Äpfel der Erkenntnis ins Publikum geworfen.

 Ein prima Denkanstoß in Sachen Roma.”
Inforadio

Zuschauerstimmen

„Ihr habt ein Thema aufgegriffen, das uns jeden Tag im Alltag begegnet”
Schülerin

„Das Stück hat mir sehr gut gefallen, sehr auf den Punkt gebracht und mit viel Spielfreude und Power gespielt. Ernsthaft verhandelt und auch sehr humvorvolle Stellen.”
Zuschauer

„Schönes Spiel mit den Vorurteilen.”
Zuschauerin

„Das Thema des Stücks hat mich sehr zum Nachdenken angeregt.”
Schülerin

Auf Tour 

24.10.2017 Bürgersaal Burghausen www.visit-burghausen.com
27.10.2017 Theater Rüsselsheim Rüsselsheim www.kultur123ruesselsheim.de

Gastspielanfrage 

Ihre Buchungsanfrage für ein Gastspiel richten Sie bitte an:

THEATER STRAHL gGmbH
Eric Noelte

Oder nutzen Sie das Onlineformular:

Nominiert für

IKARUS Nominiert